Inklusion durch Design: Wie Transparenz das Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz prägt

Als ein internationales Tech-Team in ein Gebäude zurückkehrte, das es vor einem Jahrzehnt verlassen hatte, übernahm Studio Alliance-Mitglied SGI mehr als nur einen Designauftrag. Bei dem Projekt ging es darum, die Architektur zu transformieren und die Art und Weise, wie Menschen den Arbeitsplatz erleben, neu zu gestalten.

Durch Transparenz, Engagement und kontinuierlichen Dialog wurde der Umzug zu einem Prozess der Wiederanbindung – es entstand ein Arbeitsplatz, der mit seinen Menschen gestaltet wurde, nicht nur für sie.

Über das Projekt
Die Wiederbelegung ehemaliger Büroräume war sowohl logistisch als auch emotional komplex. Das Gebäude war zwar vertraut, die Herausforderung bestand jedoch darin, es an eine moderne Arbeitskultur anzupassen. SGI betrachtete das Projekt als mehr als nur einen Umzug und stellte sicher, dass der Prozess selbst Teil des Designprozesses wurde.

Designansatz
Transparenz stand im Mittelpunkt. Der Baufortschritt wurde durch Fototagebücher, Baustellenbesuche und Präsentationen offen kommuniziert. Die Teams wurden eingeladen, den Umbau mitzuerleben und nicht nur das fertige Ergebnis zu sehen. Dies trug dazu bei, den Arbeitsplatz von etwas Überkommenem in etwas Neues zu verwandeln – speziell für sie geschaffen.

Umfang der Arbeiten
Feedback wurde zu einem wichtigen Designinstrument. SGI interagierte direkt mit Führungskräften und Mitarbeitern und passte die Pläne in Echtzeit an. Grundrisse wurden neu gestaltet, HLK-Zonen optimiert und die Beleuchtung an den Komfort angepasst.

Das Engagement für Inklusion ging über die Übergabe hinaus. Besuche nach dem Einzug sorgten für weitere Verbesserungen, von individuellen Lichtanpassungen bis hin zur Erfassung von Erkenntnissen, die in formellen Umfragen nicht zum Ausdruck kamen. Diese Kultur der Fürsorge verwandelte einen beschleunigten Umzug in einen Arbeitsplatz, den die Menschen wirklich ihr Eigen nennen konnten.