Manche Entwicklungen erfordern ein Innehalten und Umdenken. Die Frage ist nicht mehr, ob wir nachhaltiger bauen, sondern wie konsequent wir es tun. Angesichts des steigenden regulatorischen Drucks, der steigenden ESG-Anforderungen und der zunehmenden Klimaziele muss die Baubranche eine Vorreiterrolle einnehmen – bis ins kleinste Detail, einschließlich der Mieterausstattung.
Deshalb geht apoprojekt voran. Ihr neuer Ansatz für nachhaltigen Mieterausbau beleuchtet einen oft vernachlässigten Bereich des Bauens. Innenräume werden zwar regelmäßig umgestaltet, die dabei entstehenden Emissionen werden jedoch selten berücksichtigt. Das Modell von apoprojekt ändert dies mit einer ressourceneffizienten, transparenten und zukunftsorientierten Lösung.
Innenausbau als Schlüssel zum Klimawandel
Im Jahr 2025 wird apoprojekt offiziell ein nachhaltiges Ausstattungskonzept vorstellen, das beweist, dass COXNUMX-Reduzierung nicht mit Kompromissen verbunden sein muss.
Durch einen integrierten Design- und Build-Ansatz liefert apoprojekt Ausstattungen, bei denen:
- Bis zu 100 % der CO₂-Emissionen können eingespart werden
- Jede Entscheidung wird verfolgt und geprüft durch die Nachhaltigkeitspass, geprüft durch den TÜV Süd
- ESG-Compliance und transparente Berichterstattung sind von Grund auf integriert
Dies ist keine Theorie, sondern ein umsetzbarer Rahmen, um unsere Bau- und Renovierungsmethoden zu ändern.
EDGE HafenCity Hamburg: Das erste Pilotprojekt
Im EDGE HafenCity hat apoprojekt diese Vision zum Leben erweckt – durch die Umgestaltung eines Büroraums mit umweltschonenden Materialien und achtsamen Prozessen:
- Glaswände mit Holzrahmen ersetzten Aluminium.
- Strohwandmodule ersetzten herkömmliche Trockenbauwände.
- Der Bodenbelag wurde aus recycelten, CO₂-reduzierten Materialien hergestellt.
Das Ergebnis? Ein Arbeitsplatz, der so hochwertig aussieht und sich so hochwertig anfühlt wie eh und je, aber mit deutlich geringeren Emissionen. Sogar die beteiligten Gewerke wurden geschult, um neue Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.
Nicht alles lief von Anfang an reibungslos, aber genau darum ging es. Jede Herausforderung war eine Lernmöglichkeit.
Was kommt als nächstes
Nur wenige Stockwerke tiefer wird das Konzept in einem Testraum weiter vorangetrieben, in dem mit Folgendem experimentiert wird:
- Strohplatten, Tonfüllstoffe und Lehmmaterialien
- Lieferantenqualität und Materialverträglichkeit
- Bereitschaft der Subunternehmer für neue Nachhaltigkeitsstandards
Diese Erkenntnisse fließen aktiv in die nächste Version des nachhaltigen Ausbaumodells von apoprojekt ein.
„Wir entwickeln nachhaltige Mieterausbauten nicht nur für den Moment, sondern für die Zukunft.
Denn irgendwann wird Umweltverantwortung kein Zusatz mehr sein, sondern eine Voraussetzung.“
- Daniel Gerdelmann, Leiter ESG & Nachhaltigkeit, apoprojekt.