Diversity, Equity and Inclusion (DEI): Räume für alle

Vielfalt ist das einzige, was wir alle gemeinsam haben und steht für den Beitrag jedes Einzelnen zur Gesellschaft.

Wenn es also darum geht, ein inklusives Umfeld zu gestalten, kann eine Größe nicht für alle passen.

Wenn es um Diskriminierung geht, sind die Makrounterschiede mit den größten Auswirkungen Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Generation, sexuelle Orientierung, Behinderung und Religion. Gerechtigkeit (auch als Gleichheit oder Parität bezeichnet) bedeutet, sicherzustellen, dass jeder innerhalb einer Organisation den gleichen Zugang zu verschiedenen Möglichkeiten erhält. Dies ist möglich durch die Beseitigung oder den Abbau struktureller Vorurteile, die in der Vergangenheit die volle Teilhabe einiger Minderheiten verhindert haben. Inklusivität die Fähigkeit, ein Umfeld zu schaffen, in dem jeder willkommen, respektiert, unterstützt und in der Lage ist, sich uneingeschränkt an gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen.

Weltweit gewann das Konzept der Gestaltung von Räumen, die für alle zugänglich sind, im Laufe des 20th Jahrhundert. Die Industrialisierung brachte neue Herausforderungen für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen mit sich. In den USA beispielsweise hat der Bedarf an Regeln und Vorschriften rund um Inklusion ab den 1960er Jahren zur Gründung verschiedener Lenkungsausschüsse geführt.

In Italien stammen die ersten Vorschriften aus den 1970er Jahren mit dem Gesetz 118/1971, das zugunsten von Behinderten und Kriegsverletzten gefördert wurde. Das wichtigste Rechtsinstrument, das Gesetz 1989/13, kam jedoch erst 1989 in Kraft, um Beiträge für Eingriffe zu gewähren, die auf die Überwindung architektonischer Hindernisse in Privatgebäuden abzielen.

Während sich gesetzgeberische Maßnahmen hauptsächlich auf motorische Behinderungen konzentrierten, hat das Konzept der Vielfalt im weiteren Sinne einen viel komplexeren Anwendungsspielraum.

Was bestimmt die Wahrnehmung von Diversität als physische oder soziokulturelle Belastung?

Alle Menschen haben besondere Eigenschaften, die sie anders und einzigartig machen. Vielfalt wird oft als Leugnung der Identität verstanden, sei es kulturell, politisch, sozial, biologisch oder moralisch. Es ist ein Grundkonzept, das eng mit Individualität und Zugehörigkeit verbunden ist. Diversität wird oft mit Argwohn betrachtet, da sie Gefühle der Fremdheit und damit des Antagonismus weckt.

Verschiedene Benutzer werden einen Raum auf völlig unterschiedliche Weise erleben. Jedes Individuum ist einzigartig, aber noch mehr ist es seine Interaktion mit einem sozialen und physischen Raum.

Architektur als Antwort auf Inklusion. An inklusives Umfeld das für alle geeignet ist, würdigt die unterschiedliche Nutzung des gebauten Raums durch die Menschen. Es ist ein Raum, der eine intuitive, würdevolle und gleichberechtigte Nutzung durch alle ermöglicht. Inklusive Orte versuchen, keine physischen oder sozialen Trennungen zu schaffen und nicht zu isolieren oder zu diskriminieren. Dies sind Räume, die die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Nutzer akzeptieren – von den Jüngsten bis zu den Ältesten, über alle Ebenen von Fähigkeiten und Behinderungen hinweg und alle Hintergründe von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, Kultur und Religion umfassen.

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